5.10.21 // 15:30 – 17:00
Schulen im öffentlichen Raum – Schulen als öffentlicher Raum

Wie verhält sich Schule zum öffentlichen Raum? Was erwarten wir von diesem? Wie kann innerhalb und außerhalb der konkreten schulischen Bauten ein integrativer, inklusiver, diverser, diskriminierungskritischer Ort für Bildung ermöglicht werden und wie kann man dies nachhaltig gestalten? Lehrende, Schüler*innen und Akteur*innen der baukulturellen Bildung geben Impulse aus ihren Schulen oder baukulturellen Bildungsprojekten und entwickeln mit Ihnen gemeinsam eine wegweisende Schule und einen öffentlichen Raum der Zukunft. Gestalten Sie Ihren Lebensraum und die Stadt München mit und treten Sie in einen lebendigen Austausch mit unseren Impulsgeber*innen!

Links Impulsgeber*innen:

Willy-Brandt-Gesamtschule: https://wbg.musin.de/
Berufsschule zur Berufsintegration: https://berufsintegration.musin.de/
StadtschülerInnenvertretung: https://www.ssv-muenchen.de/
„Klima-Jugendrunde“ (Bayerische Architektenkammer): https://www.byak.de/planen-und-bauen/beratungsstelle-energieeffizienz-und-nachhaltigkeit/klimaanpassungsmassnahmen-blaue-und-gruene-infrastruktur.html
PointOfNoReturn-Kollektiv: https://ponrkollektiv.de/point-of-no-return


Vitae

Moderation:

Christina Hommel studierte Theaterwissenschaft an der LMU München. Im Anschluss an einen Forschungsaufenthalt auf Kuba erhielt sie 2012 ein Forschungsstipendium des DAAD zur wissenschaftlichen Aus- und Fortbildung in Buenos Aires. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Regieassistentin am Bayerischen Staatsschauspiel München und wechselte ab 2008 ans Wiener Volkstheater, wo sie mehrere eigene Inszenierungen realisierte. Christina Hommel arbeitete als feste Dramaturgieassistentin und Dramaturgin am Residenztheater in München, ferner als freie Dramaturgin, Produktionsleiterin und im Organisationsbereich von freien Gruppen und diversen Festivals, darunter Imagetanz, Impulstanz, Wiener Festwochen, sowie über das Goethe-Institut und die Siemens Stiftung bei Experimenta Sur in Bogotá. Aktuell ist sie als selbstständige Dramaturgin in München tätig, arbeitet als freie Mitarbeiterin für die Kulturelle Bildung im Pädagogischen Institut und hat einen Lehrauftrag für Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste.

Impulsgeber*innen:

Annette Antesberger, Schulleitung Willy-Brandt-Gesamtschule.
Die Willy-Brandt-Gesamtschule bildet an ihrer Schule die Münchner Stadtgesellschaft in ihrer Vielfalt ab. Die Schule verfolgt das Ziel, gesellschaftlichen Zusammenhalt erlebbar zu gestalten und Chancen für alle Schullaufbahnen zu öffnen. Die Gesamtschule ermöglicht, dass Schüler*innen länger gemeinsam in einem Schulgebäude lernen, da erst zur 8.Klasse eine Schullaufbahneinteilung erfolgt. Somit hat jedes Kind mehr Zeit, sein Potenzial zu entfalten. Die an der Schule entwickelte individualisierte Lernkultur trägt dazu bei, die Schüler*innenschaft entsprechend ihrer persönlichen Begabungen zu fördern. Das bisherige Schulgebäude der Willy-Brandt-Gesamtschule wurde 2020 geschlossen. Aktuell befindet sich die Schule in einem Ausweichquartier bis der Neubau 2024/2025 fertig gestellt ist.

Lehrkräfte und Schüler*innen der Städtischen Berufsschule zur Berufsintegration.
Die Städtische Berufsschule zur Berufsintegration ist ein Kompetenzzentrum für den Unterricht mit Neuzugewanderten und Geflüchteten zwischen 15 und 25 Jahren. Sie wurde nach Beschluss des Münchner Stadtrats im August 2016 gegründet und entstand aus der bereits im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Außenstelle der Berufsschule zur Berufsvorbereitung. An ihrem Standort in der Balanstraße 208 werden somit bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 schwerpunktmäßig berufsschulpflichtige Neuzugewanderte und Geflüchtete mit erhöhtem Sprachförderbedarf unterrichtet. In allgemeinbildendem und praktischem Unterricht werden die Schüler*innen auf einen Schulabschluss, auf die Erfordernisse einer betrieblichen Ausbildung oder auf schulische Anschlussmöglichkeiten vorbereitet und ihre Befähigungen zur gesellschaftlichen Partizipation gefördert.

StadtschülerInnenvertretung.
Die StadtschülerInnenvertretung München ist die städtisch anerkannte Interessenvertretung der Münchner Schüler*innen auf allen weiterführenden Schulen. Um der Stimme von Schüler*innen auf möglichst vielen Ebenen Gewicht zu verleihen, bringen wir junge Menschen mit Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit in Kontakt – beispielsweise durch Vertreterinnen in diesem Workshop.

Klaus Jantschek, Architekt und Stadtplaner, Leitung „Klima-Jugendrunde“ (freiberuflicher Berater in der Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Bayerischen Architektenkammer ).
Die „Klima-Jugendrunde“ entstand 2019 mit der fridays-for-future Bewegung und richtet sich an ältere Schüler*innen, Jugendgruppen und junge Erwachsene. In Impulsvorträgen, Workshops und Diskussionsforen befassen sich die Teilnehmenden mit (städte-)baulichem Klimaschutz und Klimaanpassung. Die Themen drehen sich um nachhaltiges Planen und Bauen, um Klima-, Ressourcen- und Artenschutz in der Baubranche und um die Art des zukünftigen Zusammenlebens in Gebäuden und in Siedlungsstrukturen. Klimakompetenz soll gefördert, Interesse geweckt und Engagement ernst genommen werden.

P.O.N.R. Kollektiv
P.O.N.R. ist ein Münchner Kreativkollektiv, das alternative Visionen für eine lebendigere Stadt in temporären Strukturen vermittelt.
P.O.N.R. wirft einen neugierigen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Stadtraum und Gesellschaft, der in proaktivem Handeln mündet.
P.O.N.R. nutzt ihre architektonischen Strukturen für Debatten, Publikationen, Workshops und Performances.
P.O.N.R. schöpft Wissen aus den Bereichen Architektur, Kunst, Urbanistik, Soziologie und Theater.
P.O.N.R. fordert hierarchielose, offen zugängliche und nicht kommerzielle Aufenthaltsorte in der Stadt.
P.O.N.R. ruft die Bürger*innen zur aktiven Mitgestaltung ihres Stadtraums auf, um das Bewusstsein für den eigenen Handlungsraum in der Stadt zu erweitern.
P.O.N.R. stellt sich vor als Nick Förster, Sophie Ramm, Janina Sieber, Nikola Schiemann, Matteo Pelagatti, Leila Unland, Maria Schlüter, Jonas Pauli, Niclas Reinke.
P.O.N.R. steht für „point of no return“ und bezeichnet den Zeitpunkt innerhalb eines Vorgangs, von dem an eine Rückkehr zum Anfangs- oder Ausgangspunkt nicht mehr möglich ist.
P.O.N.R. handelt nicht im Morgen oder Übermorgen, sondern im Jetzt.
P.O.N.R. ist Point Of No Return.

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