KunstÜbungsRaum

POP-UP-GALERIE FÜR JUNGE KUNST
»Stillhalten« war die erste Ausstellung junger Kunst des Kunstübungsraums, die im Mai 2021 im Generationengarten und einer Pop-up-Galerie in einem Bauwagen im öffentlichen Raum in München-Milbertshofen zu sehen war. Mit dem Kunstübungsraum, kurz KÜR, entsteht in Milbertshofen ein Experimentierraum für junge Kunst und Kultur, ein kreativer Freiraum für junge Künstler*innen und ein offener Kulturort für alle.

Beschreibung des Projekts:

KUNSTÜBUNGSRAUM GOES PETUELPARK
Mit »Stillhalten« gab es schon vor der offiziellen Eröffnung des KÜR ein erstes künstlerisches Highlight im öffentlichen Raum in Milbertshofen. Bei einem Spaziergang durch den Petuelpark gab es junge Kunst satt und das ganz unkompliziert en passant mit einer ersten Gemeinschaftsausstellung junger Künstler*innen aus München. Im Pavillon des Generationengartens und einer angrenzenden Pop-up-Galerie im Bauwagen waren Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur, Video und Mixed Media zu sehen. Die Ausstellung ließ sich täglich von 14-22 Uhr von außen erleben.
Mit KÜR wird es einen neuen und nicht-kommerziellen Raum für junge Kunst, Kreativität und Partizipation in Milbertshofen geben. Betrieben wird KÜR von Stadtteilarbeit e.V. in Kooperation mit Kontrapunkt gGmbH/IMAL. KÜR reagiert auf den sehr hohen Bedarf an Arbeits- und Werkräumen für junge Kunst- und Kulturschaffende, Projekte, Initiativen und kreative Szenen in München.
Junge Kreative werden im KÜR die Möglichkeit haben, in temporären Ateliers an ihren künstlerischen Projekten zu arbeiten, sich zu vernetzen und ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Gedacht ist vordringlich an eine Zielgruppe zwischen 18 und 27 Jahren. Obwohl der Kunstübungsraum ein Ort für junge Kunst- und Kulturschaffende ist, richtet er sich mit offenen und inklusiven Formaten an alle Bürger*innen und arbeitet im Sinne des Dialogs der Generationen und Kulturen altersübergreifend und interkulturell. Durch das Konzept der Co-Working-Spaces agiert KÜR zudem besonders ressourcenschonend und nachhaltig. Ziel ist die Schaffung eines inspirierenden und offenen Kulturorts für alle, die Förderung des Dialogs der Generationen sowie eines guten Zusammenlebens mit der Nachbarschaft.

Potenziale kultureller Bildung:

Die Pop-up-Galerie im Bauwagen stellte einen Mehrwert für den Stadtteil Milbertshofen, die Stadtteilbewohner*innen sowie für Kreative selbst dar. Die Galerie bot die Möglichkeit, Kunst und Kultur im öffentlichen Leben abzubilden. Zahleiche Parkbesucher*innen, Spaziergänger*innen und Vorbeiziehende kamen ganz Nebenbei in den Genuss von junger Kunst und Kultur. Mit der Pop-up-Galerie und der Schaffung von niederschwelligen und unmittelbaren Zugängen zu zeitgenössischer Kunst konnte kulturelle Teilhabe gefördert werden. Auch wurden junge Kunstschaffende in ihrer kreativen Arbeit bestärkt und durch die Vorhaltung eines Ausstellungsraums zur individuellen Gestaltung und Nutzung zur Partizipation angeregt. Die beteiligten Künstler*innen konnten ihre Arbeiten – trotz der coronabedingten Schließungen von Ausstellungsräumen – einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, sich austauschen und vernetzen.

Zusatzmaterialien:

Website: www.kuer-milbertshofen.de / Instagram: Kunstübungsraum Milbertshofen (@kunstuebungsraum) • Instagram-Fotos und -Videos

Ansprechpartner*innen:

Amelie Gürster, a.guerster@verein-stadtteilarbeit.de

Institution und Projektträger:

Trägerschaft:
Stadtteilarbeit e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1984 als Träger- und Unterstützungsverein zur Förderung der sozialen Arbeit vor allem im Bereich des 11. Stadtbezirks Münchens, aber auch in der gesamten Region München tätig ist. Zweck des Vereins ist insbesondere die stadtteilbezogene und wohnortnahe Förderung und Durchführung sozial- und kulturpädagogischer sowie erwachsenenbildnerischer Arbeit mit dem Ziel eines besseren Zusammenlebens der Bürger*innen. Ziel ist die Umsetzung einer umfassenden Teilhabe und Teilnahme der Bürger*innen am gemeinschaftlichen und öffentlichen Leben der Stadtgesellschaft.

Kontrapunkt gGmbh ist in München seit 25 Jahren vor allem mit dem Projekt IMAL (International Mu­nich Art Lab) aktiv und sowohl Münchenweit als auch überregional sowie international vernetzt.

Förderung durch die Landeshauptstadt München/Kulturreferat, Spenden, Eigenbeteiligung der Nutzer*innen und ehrenamtliche Arbeit.

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